Hot Stone Massage

Hot Stone Massage auf MassageauflagetestDie Hot Stone Massage wird auch Warmsteinmassage genannt. Mit Druck und Wärme wird der Körper massiert und kann sich so entspannen. Meist werden ovale Basaltsteine für die Massage verwendet, die vorher im Wasserbad auf ca. 50 Grad erhitzt wurden. Die Hot Stone Massagetechnik sollte unbedingt nur von einem ausgebildeten Masseur durchgeführt werden. Hier bekommst du einen kleinen Einblick über die Wirkungsweise der beliebten Massagetechnik.

Geschichte

Die Hot Stone Massage hat eine lange Geschichte. Schon ca. 200 Jahr vor Christus wurde vor allem in der asiatischen und südamerikanischen Kultur eine Hot Stone Massage zur Aktivierung müder Muskeln verwendet. Schon damals hat man die Eigenschaft von Steinen, Wärme speichern zu können, erkannt und zur Linderung von Beschwerden und Verspannungen eingesetzt. Seit Ende der 90er Jahre ist eine Hot Stone Massage ein wesentlicher Bestandteil in unserem mannigfaltigen Wellnessangebot. Mittlerweile ist die Massagetechnik sehr beliebt und wird vor allem als Entspannungsmassage eingesetzt.

Ablauf einer Hot Stone Massage

Bei der Warmsteinmassage gibt es statische Steine und dynamische Steine. Die statischen Steine werden auf dem Körper verteilt, um durch die gleichmäßige Wärme eine Entspannung des Körpers zu erreichen. Die heißen Steine werden u.a. links und rechts neben der Wirbelsäule platziert, zwischen die Zehen gesteckt und in die Hände gegeben. Um die Wärme zu speichern wir der Massageempfänger mit einem Handtuch abgedeckt.

Im den dynamischen Steinen beginnt nun die eigentliche Massage. Nach dem die zu massierenden Stellen mit warmen Öl eingerieben wurden, streicht der Masseur mit heißen Steinen über den Körper. Durch kreisende Bewegungen, Klopfen und Vibrieren, werden die Muskeln und das darüber liegende Gewebe gelockert. Verspannungen können sich lösen.

Wirkung einer Hot Stone Massage

Die Hot Stone Massage hat eine erholende, aber auch eine aktivierende Funktion. Durch die gleichmäßige, intensive Wärme wird die Blutzirkulation angeregt. Die Wärme dirngt in Haut, Muskulatur und Gewebeschichten ein und erreicht eine bessere Dehnbarkeit des Gewebes und der Sehnen. Die Blutgefäße werden erweitert und können besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Verspannungen im Muskel lösen sich. Auch der Lymphfluss wird angeregt, was Verhärtungen lindert und die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert. Durch die rauen Steine wird auch die Haut geschmeidig.
Die warmen Steine strahlen eine meditative Ruhe auf den Massageempfänger aus. Man fühlt sich danach tiefenentspannt und erholt. Stressbedingte Kopfschmerzen, innere Unruhe oder Schlaflosigkeit lässt sich mit der Hot Stone Massage ideal behandeln.

Zubehör für die Hot Stone Massage

Hier erhältst du das Zubehör für eine Hot Stone Massage. Dennoch soll hier erwähnt werden, dass eine Hot Stone Massage nur von einem ausgebildeten Masseur durchgeführt werden soll.

Hot Stone Steine

hot-stone-massagetechnikSehr beliebt ist das Stein Set mit 20 runden, schwarzen Natursteinen. Die Steine haben unterschiedliche Größen.

Hot Stone Wärmegerät mit Steinen

Hot Stone Wärmegerät

Das Hot Stone Wärmegerät erwärmt die Natursteine gleichmäßig im Wasserbad und zeichnet sich aus durch eine kurze Aufwärmzeit.

 

 

Bindegewebsmassage

Was ist eine Bindegewebsmassage?

Bindegewebsmassage Massagesitzauflage TestUrsprung

Die Bindegewebsmassage gehört zu den Reflexzonenmassagen und ist auch unter dem Begriff subuktane (SRT) Reflextherapie bekannt. Erfunden wurde sie im Jahr 1929 von der deutschen Krankengymnastin Elisabeth Dicke. Dicke selbst litt unter einer schweren Behinderung am Bein, die fast zu einer Amputation bei ihr geführt hätte, die sie aber dank ihrer eigenen entwickelten Technik verhindern konnte. Wenn du dich für die Bindegewebsmassage interessierst, erhälst du nachfolgend die wichtigsten Informationen zu dieser Massagetechnik.

Das Prinzip der Massage

Die Bindegewebsmassage basiert auf der Grundannahme, dass bei Erkrankungen der inneren Organe Spannungsunterschiede im lockeren Bundegewebe der Unterhaut entstehen. Genau diese Spannungen ertastet der Therapeut mit Unterstützung des Patienten und versucht sie anschließend mit seiner Massage zu beheben.

Bei einem ersten Tastbefund geht es dem Masseur vor allem um die Beantwortung folgender Fragen: Gibt es Spannungsunterschiede in der Muskulatur? Lassen sich in der Unterhaut Rheumaknötchen finden? Wie hoch ist der Flüssigkeitsgehalt des Gewebes? Die anschließende Druckmassage zielt dann darauf ab, die Organe des Körpers sowie deren Funktionen positiv zu beeinflussen.

Wenn du mit ihr wirkliche Erfolge erzielen möchtest, solltest du über mehrere Wochen lang zwei bis drei Anwendungen in Anspruch nehmen. Jede Sitzung dauert in der Regel zwischen 10 und 15 Minuten. Durchgeführt werden kann diese Massagetechnik im Prinzip von den meisten Physiotherapeuten. In einem Erstgespräch mit einem solchen kann abgeklärt werden, ob er Erfahrungen mit der Bindegewebstechnik hat und wie eine genaue Behandlung aussieht.

Erfolgsversprechende Methode bei verschiedenen Erkrankungen

Neben der örtlichen Wirkung sollen auch die entfernteren Gebiete des Körpers erreicht werden. Vielfach erfolgreiche Behandlungsergebnisse konnten in der Vergangenheit bereits bei Migräne-Erkrankungen, Durchblutungsstörungen in den Beinen oder rheumatischen Gelenkschmerzen erzielt werden. Ebenfalls könnte die Bindegewebsmassage bei Menstruationsbeschwerden, Störungen im Magen- und Darmtrakt sowie bei Krampfadern heilende Wirkungen erzielen. Wer unter Gefässerkrankungen, Krebserkrankungen, einer Blutungsneigung, Venenentzündungen oder Erkrankungen, die mit einem immer wieder auftretenden Fieber verbunden sind, leidet, sollte zunächst eine Rücksprache mit einem Facharzt halten.

Die Kostenübernahme

Ordnet ein Arzt die Bindegewebsmassage aus heilmedizinischen Gründen an, dann wird ein Großteil der Kosten von den meisten Krankenkassen übernommen. Als Patient musst du dann nur noch einen gesetzlich festgelegten Eigenanteil bezahlen, der jedoch relativ gering ausfällt. Genauere Auskünfte dazu können der behandelte Arzt oder auch der Physiotherapeut erteilen.

 

Massagetechniken

Für jede Verspannung die richtige Massagetechnik

Massagearten auf Massageauflage TestDer Nacken ist verspannt, im Rücken zwickt es und nach dem Sport schmerzt die Muskulatur. Sicher kennst Du diese Probleme, doch die richtigen Massagetechniken können dir helfen, Verkrampfungen und Muskelschmerzen zu Leibe zu rücken. Ob Ganzkörpermassage oder nur stellenweise, wie beispielsweise im Bereich der Schultern, hilft eine professionelle Massagetechnik dabei, sowohl Dich zu entspannen, als auch Deine Muskulatur.

Verschiedene Techniken der Massage

Verschiedene Techniken haben sich über die Jahre hinweg bewährt. Zupfen, klopfen oder kneten unter Zuhilfenahme verschiedener Öle – mit oder ohne Aroma – verwöhnen die Sinne und warme Steine lindern zusätzlich den Schmerz, der von einer Verspannung herrührt.
Auch die Körperteile des Masseurs, wie beispielsweise Ellbogen oder Unterarme können zum Einsatz kommen. Das Ganze nennt sich dann Shiatsu-Massage und stammt aus China. Nicht nur diese, auch viele weitere Massagetechniken aus dem asiatischen Raum sind sehr beliebt. Nahezu alle bekannten Massagetechniken, wie auch die Hot Stone oder die Aroma-Massage basieren auf dem jahrtausendealten Wissen der fernöstlichen Kultur. Die Hot Stone Massage ist hierbei eine der beliebtesten Arten Verspannungen weg zu massieren. Hierbei wird die Wärme vieler kleiner Basaltsteine dazu genutzt, Muskeln ohne einen großartigen mechanischen Einsatz zu lockern.

Dehnen, ziehen und drücken, also unter vollem Körpereinsatz die Muskulatur weich zu bekommen, ist hingegen die gängige Massagetechnik, die Du sicher kennst und auch schon genossen hast. Professionell ausgeführt kann sie dauerhafte Erleichterung bringen und nebenbei auch positiv auf deine Psyche wirken.Wohltuende Wärme, aromatische Düfte und verschiedene mechanische Techniken ergeben ein wunderbar entspannendes Erlebnis. Meist dann noch in einer ruhigen Atmosphäre zum Wohlfühlen angewandt, werden die betreffenden Körperregionen behandelt. Hierbei wird auch die Durchblutung gefördert und der Blutdruck gesenkt. Die Massagetechnik an sich wirkt also nicht nur lokal, sondern ganzheitlich und gleichermaßen auf Körper und Psyche.

Massage und Massagetechniken für zuhause

Spezielle Massagegeräte mit sanft rotierenden Köpfen sind übrigens die ideale Lösung für zuhause oder wenn Du nicht genügend Zeit hast, um in einen Massagesalon zu gehen. Die handlichen Geräte lösen Kopfschmerzen und Nackenschmerzen und können überall dort eingesetzt werden, wo der Spannungsschmerz zum Problem wird.

Für die Massage zwischendurch oder am Abend als perfekter Begleiter zum Fernsehprogramm eignet sich eine Massagesitzauflage. Diese kannst du ganz einfach auf einem Sessel anbringen und im Nu verwandelt die Massagetechnik der Auflage dein Wohnzimmer zur Entspannungsoase. Dein ganzer Rücken oder auch nur die Nackenpartie wird mittels Rollen oder Vibrationen gelockert, und so kannst du mit einer Massagematte in deiner gewohnten Umgebung noch besser die Seele baumeln lassen.

 

Was ist eine Shiatsu-Massage?

shiatsu-massage-massageauflage-testBei einer Shiatsu-Massage wird der gesamte Körper von oben bis unten behandelt. Es ist eine Entspannungsmethode, die in Japan entstanden ist. Durch sanfte Drucktechniken der Finger, Handflächen, Ellenbogen oder Knien wird der ganze Körper bearbeitet. Auch leichte Dehnungen und Mobilisierung der Gelenke werden angewandt. Bei der Massage findet eine Kommunikation durch Berührung statt und zwar vollkommen ohne Worte. Ganz individuell wird auf die energetischen Reaktionen des Körpers geachtet und die Massage dementsprechend angepasst. Die Shiatsu-Massage wird auch als eine „stille Kunst“ bezeichnet.

Ziel einer Shiatsu-Massage

Es wird den Energiebahnen des Körpers, den Meridianen, gefolgt. Ziel ist es, den Energiefluss im Körper anzuregen und wieder neue Lebensenergie freizusetzen. Auf Japanisch wird die Lebensenergie auch „Ki“ oder „Chi“ genannt. Kann diese nicht fließen, fühlt man sich unwohl, müde oder sogar krank. Je freier das „Chi“ im Körper fließen kann, desto besser fühlen wir uns. Die Shiatsu-Behandlung kann auch als eine vorbeugende Maßnahme zur Erhaltung und Stärkung von Gesundheit und Vitalität gesehen werden. Man findet zu sich, indem Körper und Geist mit der Umwelt wieder im Einklang kommen. Blockaden werden gelöst und die Selbstheilungskräfte der Körpers angeregt.

Ablauf einer Shiatsu-Massage

Der Ablauf der Massage ist meist immer ähnlich. Beginnend mit einem einleitenden Gespräch erfolgt dann die Ganzkörper-Massage auf einer Massagematte am Boden. Massiert wird mit Kleidung, in verschiedenen Sitz- oder Liegepositionen. Zuerst kommen sanfte Berührungen an Rücken oder Bauch zum Einsatz, bevor der Körper mit Drucktechniken behandelt wird. Mit Gespräch und Ruhephase dauert die Massage ca. 90 Minuten, wovon die eigentliche Massage ca. 60 Minuten in Anspruch nimmt.

Für wen sich eine Shiatsu-Massage eignet

In unserem hektischen Alltag kann eine Shiatsu-Massage für jeden entspannend und wohltuend wirken. Empfohlen wird dies Art von Massage besonders Menschen, die unter Stress, Müdigkeit und Erschöpfung leiden. Menschen mit Burn-out Syndrom, innerer Unruhe, Nervosität oder Schlafstörungen können durch eine Shiatsu-Massage ihr inneres Gleichgewicht wieder finden. Auch begleitend zu anderen Therapien und medizinischen Behandlungen wird die Shiatsu-Massage eingesetzt. Informationen zu weiteren Massagetechniken findest du hier.

Weitere Informationen zu einer Shiatsu-Massage auf einer Shiatsu-Massageauflage