Handmassage

Entspannende Wirkung einer Handmassage

Handmassage auf MassageauflagetestEine Handmassage hat, wie auch die Fußreflexzonenmassage, eine sehr entspannende und erholsame Wirkung auf den Körper. Die Durchblutung wird angeregt und gefördert. Auf den Händen befinden sich Reflexzonen, die über Nervenbahnen mit bestimmten Organen verbunden sind. Durch Druck und Massage der Reflexzonen kann sich dies positiv auf die Organe auswirken, ja sogar Schmerzen lindern. Durch eine Handmassage kann sich der ganze Körper erholen.

Handreflexzonen

Handmassage-ReflexzonenEs gibt sogenannte Handreflexzonen-Handschuhe. Die Reflexzonen der Hände sind markiert, ebenso die Wirkungsweise auf die Organe. So lassen sich die Reflexzonen einfach und ohne große Vorbereitungen finden und gezielt massieren und das auch ohne Partner. Psychotherapeuten und Heilpraktiker sind von der Wirkung der Reflexzonen durch eine Handmassage sehr überzeugt. Wie bei der Fußreflexzonenmassage können Selbstheilungskräfte aktiviert werden, die Durchblutung gesteigert, Blockaden und Verspannungen können sich lösen und Beschwerden der inneren Organe können gelindert werden.

Handmassage allein – So funktioniert es

Bei einer Handmassage benötigt man nicht unbedingt einen Partner und auch keine Massageauflage. Man kann sich jederzeit und überall eine kleine Auszeit nehmen und sein Wohlbefinden durch die eigene Massage der Hände stärken. So bestimmt man auch selbst die Druckstärke der Massage.
Zuerst cremt man die Hände langsam und bewusst mit Massageöl oder Lotion ein. Bei den streichenden Bewegungen über die Handrücken- und Handinnenflächen wird langsam der Druck etwas erholt. Die Finger bis in die Fingerkuppen sollten einzeln massiert werden. Durch streichende oder kreisende Bewegungen nach oben und unten wird jeder Finger einzeln bearbeitet. Der wichtigste Punkt bei der Handmassage ist die Mitte der Handfläche, die Stelle, die am tiefsten liegt. Dort legt man den Daumen hinein. Durch Druck und leicht kreisenden Bewegungen kann dieser Punkt besonders aktiviert werden.

Handmassage – mit Partner

Hat man einen Partner der die Handreflexzonenmassage durchführt, kann man sich noch mehr auf die Wirkung der Massage konzentrieren und Berührungen bewusster wahrnehmen. Da der Masseur beide Hände zur Verfügung hat, kann die Hand besser und umfangreicher massiert werden. Beispielsweise können beide Daumen des Masseurs die Handinnenseite und -außenseite des Massageempfängers durch leichte Druckbewegungen oder kreisende Bewegungen massieren.

Massageöl oder Handlotion

Vor der Massage sollten die Hände mit Massageöl oder Handlotion eingecremt werden, um die Haut noch geschmeidiger und weicher zu machen. Für eine Handreflexzonenmassage bieten sich besonders ätherische Öle an. Die Substanzen des Öls pflegen die Haut und der Duft wirkt zusätzlich entspannend auf den Organismus. Es gibt eine Vielzahl von ätherischen Ölen am Markt. Bei den Ölen sollte man auf eine natürliche Herkunft achten. Im Hinblick auf den Duft ist alles erlaubt, was der Massageempfänger entspannend empfindet.

Wann sollten Handreflexzonenmassagen nicht angewandt werden?

Bei Fieber oder Grippe sollte eine Reflexzonenmassage nicht angewandt werden, auch nicht bei Entzündungen im Lymph- und Venensystem.

Thai-Massage

Was genau ist eine Thai-Massage und wann ist diese sinnvoll?

Thai-Massage auf Massagematte TestEine Thai-Massage ist etwas ganz Besonderes und ist nicht vergleichbar mit einer medizinischen Massage im üblichen Sinn. Ihren Ursprung hat die Thai-Massage in Indien. Zusammenfefasst kann sie aus einer Kombination von Akupressur und passivem Yoga definiert werden.

Welche Massagetechnik wird dabei angewandt?

Aus der Ayurvedischen Lehre werden zehn bestimmte Elemente ausgewählt. Hierbei werden die Energielinien durch sanftes Kneten stimuliert. Dafür werden Daumen, Handballen, Ellbogen, Knie und Füße vom Masseur akiv eingesetzt. Bei der Thai-Massage ist man bekleidet und liegen auf einer Bodenmatte oder einem speziell dafür gebauten Bett. Insgesamt werden 77 Techniken eingesetzt und die Massage sollte mindestens 60 oder besser noch 90 Minuten betragen.

Geschichte der Thai-Massage

Mönche, die aus Myamar nach Thailand übersiedelt sind, brachten die Massage mit indischem Ursprung nach Thailand. Wie gnau die Massage übermittelt wurde ist nicht ganz erklärt. Angeblich wurden die einzelnen Techniken auf Palmblättern nieder geschrieben und übermittelt. Nach wie vor besteht sie aus einer Mischung von Thai-Yoga und Akupressur.

Was wird von der Thai-Massage positiv beeinflusst?

Druckmassagen regen den Blutkreislauf an und die Dehnung wirkt sich positiv auf die Muskulatur aus. Die Yogaelemente beinflussen die gute Haltung und die Knochenstruktur. Die Drehungen und Wendungen sind gut für die Beweglichkeit. Werden die Beine angehoben, dann fließt das Blut besser und die Lymphe werden dazu angeregt mehr Lymphflüssigkeit zu produzieren. Durch anheben und kreisen wird der ganze Körper geschmeidger und beweglicher. Außerdem ist die Massage sehr entspannend.
Insgesamt ist die Massage eine eher aktive Massage. Der Massierende muss aktiv mitarbeiten, kann sich aber dennoch dabei entspannen. Das körperliche Wohlempfinden steigert sich enorm. Gerade in einem stressigen Alltag wirkt eine Thai-Massage sehr enstpannend und bereichernd.  Jeder sollte sich hin und wieder eine Massage gönnen und genießen.

Auf Grund der integrierten Dehnungen und Yogaelemente ist eine Thai-Massage nur bei einem augebildeten Masseur zu bekommen. Massagegeräte und Massagesitzauflagen bieten dies natürlich nicht an. Mit Shiatsu-Sitzauflagen oder Akupressur-Massagematten kann man nur einzelne Elemente dieser Massageart erleben.

 

Fußreflexzonenmassage

Entspannung durch Fußreflexzonenmassage

Fußreflexzonenmassage Massageauflage TestEine ausgewogene Geist-Körper-Balance ist entscheidend für das Wohlergehen des Menschen. Die positiven Effekte der Fußreflexzonenmassage können zu diesem Wohlergehen sehr viel beitragen. Sie kann Stress eliminieren, Schmerzen lindern, Spannungen lösen, bei Verdauungsbeschwerden und Erschöpfungszuständen helfen. Ausgebildete Therapeuten können an den Füßen lesen wie in einem offenen Buch und Störungen einfach weg massieren. Mit ein wenig Übung kannst du dir die Technik dieser Reflexzonenmassage aber auch selbst aneignen.

Ursprung der Fußreflexzonenmassage

Ihren Ursprung hat die Massagetechnik im alten Asien, Ägypten und Indien, wo sie bereits seit Jahrtausenden praktiziert wird.
Anfang des 20. Jahrhunderts begründete der amerikanische Arzt William Fitzgerald die Fußreflexzonentherapie. Beobachtet hatte er die Methode bei den Ureinwohnern Amerikas. Kontinuierlich weiterentwickelt wurde sie in den letzten Jahrzehnten von Hanne Marquardt – einer Heilpraktikerin aus Deutschland.
Mittlerweile ist die Fußreflexzonentherapie aufgrund ihrer positiven Wirkungen auf Gesundheit und Wohlergehen auch in Europa weit verbreitet.

Fußmassagegerät oder Massage von Hand?

Reflexzonensocke zur FußmaßageWenn du die Technik der Fußreflexzonenmassage erlernen möchtest, findest du zahlreiche Anleitungen im Internet. Ein ziemlich praktischer Helfer sind Reflexzonensocken. Auf deren Sohlen sind die entsprechenden Zonen aufgedruckt und beschrieben, was das Auffinden natürlich deutlich erleichtert.
Wem das alles zu zeitaufwendig ist, kann mit einem Fußmassagegerät beinahe die selben Effekte erzielen. Natürlich können diese Geräte keine einzelnen Punkte behandeln, sondern immer die gesamte Fußsohle. Trotzdem sorgen sie für eine wohltuende Stimulierung der Nervenbahnen, wirken durchblutungsfördernd und belebend. Besonders angenehm: du kann es sogar im Büro verwenden.

Die therapeutische Wirkung der Fußreflexzonenmassage

In der Fußsohle besteht eine Verknüpfung zu allen Organen des Körpers. Tritt bei leichtem Druck auf eine bestimmte Stelle ein Schmerz auf, kann das eine Erkrankung des entsprechend verknüpfen Organs bedeuten. Durch eine Massage des schmerzhaften Bereiches lassen sich die Beschwerden lindern und die Selbstheilungskräfte aktivieren.
Ein hoher therapeutischer Nutzen wird vor allem bei Schmerzen, Verdauungsbeschwerden, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Stress und Schlafstörungen erzielt.

Welche Risiken birgt eine Fußreflexzonenmassage?

Bislang sind zwar keine Nebenwirkungen bekannt, jedoch kann die Massage bestimmte lokale Beschwerden verschlimmern. Dazu zählen unter anderem ein Pilzbefall, Wunden am Fuß, Rheuma oder der diabetische Fuß. Auch bei fiebrigen Infektionen und in der Schwangerschaft sollte auf die Fußreflexzonenmassage vorübergehend verzichtet werden.

Ganzkörpermassage

Ganzkörpermassage auf Massagematte TestBei einer Ganzkörpermassage kann sich der gesamte Körper entspannen und erholen. Massiert werden Körpervorderseite und -rückseite, die Beine, Füße, Arme, der Bauch und die Brust. Sie wirkt wohltuend auf den gesamten Organismus. Verspannungen werden gelöst und die Sinneszellen der Haut durch die Berührungen aktiviert. Insgesamt dauert eine Ganzkörpermassage ca. 60 Minuten. Da nicht jeder Zeit hat, regelmäßig zu Masseur zu gehen, gibt es heutzutage eine Vielzahl an Massagegeräten, die man zu Hause nutzen kann. Einer Ganzkörpermassage in einem Masseur Salon, kommt dies aber selten gleich.

Atmosphäre

Ein angenehmes Raumklima unterstützt die entspannende Wirkung einer Massage. Sanfte Klänge oder Entspannungsmusik, angenehme Düfte und Accessoire, wie Duftlampen oder Kerzen, sind häufig vorzufinden. Die Raumtemperatur sollte auch ca. 22 Grad betragen, da man während der Massage schnell friert.

Massagehilfsmittel

Es gibt einige Hilfsmittel, die bei einer Ganzkörpermassage gerne verwendet werden. Ein Massageöl ist meist von Vorteil, da die Haut so geschmeidiger massiert werden kann. Zur Stimulation der Körperpartien können auch Igelbälle, Hot Stones, Massageroller oder Massagehandschuhe verwendet werden.
Zum Liegen während der Massage bieten sich breite Handtücher aus. Weitere Handtücher zum Abdecken von Körperteilen, die gerade nicht massiert werden, sind von Vorteil, um so vor Wärmeverlust zu schützen.

Ablauf einer Ganzkörpermassage

Die folgende Ablaufbeschreibung dient als ein Beispiel, wie eine Ganzkörpermassage aussehen kann. Der Massierende ist unbekleidet und liegt bequem auf einer Massageliege. Der Kopf liegt bequem auf einem Kissen. Auf dem Bauch liegend, kann gleich am Rücken begonnen werden. Der Masseur verteilt das Massageöl und beginnt mit den Handflächen das Massageöl auf dem Rücken zu verstreichen. Dabei haben die Handflächen stets Hautkontakt. Lange Streichungen vom oberen Rücken ausgehend bis zu den Beinen folgen. Der Masseur wendet unterschiedliche Massagetechniken an: Klopfen, Drücken, Kneten, Streichen oder Vibrieren der Masseur kann auf eine große Auswahl an Techniken zurückgreifen.
Unterschiedliche Massagegriffe können bei den Techniken ausgewählt werden. Beispielsweise kann der Masseur beim Drücken die Handballen, Fingerkuppen oder Ellenbogen verwenden. Die Griffe gehen fließend ineinander über. So werden die Muskeln gelockert und Verspannungen gelöst. Danach arbeitet sich der Masseur meist zu den Oberschenkeln und Waden und von da zu den Füßen vor. Meist massiert jede Hand eine Fußsohle die Zehen und Zehenballen.

Danach legt man sich auf den Rücken und der Masseur kann beispielsweise bei den Oberschenkeln beginnen. Es wird erneut Massageöl mit streichenden Bewegungen aufgetragen und da große Repertoire an Massagetechniken angewandt. Der Masseur arbeitet sich weiter zum Bauch und von dort zur Brust. Zum Schluss wird der Körper ausgestrichen und mit Handtüchern abgedeckt. Der Massierte bleibt noch kurze Zeit ruhig liegen und kann so die nachwirkenden Berührungen bewusst spüren. Im Anschluss bietet sich eine Dusche an.

Massage für Mitarbeiter im Unternehmen

Mittlerweile gibt es auch Unternehmen, die die entspannende Wirkung einer Massage für die Mitarbeiter erkannt haben. Es wird während der Arbeitszeit, Massagen angeboten. Mitarbeiter können sich so während der Arbeitszeit eine kurze Auszeit nehmen. Danach ist mein meist produktiver und kann sich wieder besser konzentrieren. Ein Angebot das von Mitarbeitern gern wahrgenommen wird.

Honigmassage

Wie wirkt eine Honigmassage?

Honigmassage Massagematte TestDie Massage mit Honig ist eine ganz spezielle Massageart. Diese kann natürlich nicht mit einem Massagegerät oder einer Massagesitzauflage durchgeführt werden. Die Honigmassage sollte nur von Personen mit entsprechender Ausbildung durchgeführt werden. Laien sollten diese nicht durchführen. Auch sollte die Honigmassage nur bei gesunden Personen angewandt werden, um eventuelle Nebenwirkungen zu vermeiden.

Honigmassage – ein Naturheilverfahren

Die Honigmassage ist ein Naturheilverfahren, das aus der tibetischen und russischen Medizin stammt. Honig enthält viele heilende Inhaltsstoffe. In der Naturheilkunde schwört man schon lange Zeit auf die Heilkräfte von Honig. Insgesamt enthält der Honig mehr als 240 natürliche Substanzen. Viele Aminosäuren, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Beispielsweise Vitamine wie C, B2 oder B6, Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen oder Enzyme wie Prolin und Alanin, um nur ein paar Inhaltsstoffe von Honig genannt zu haben.

Die Heilkräfte von Honig sind oft in Vergessenheit geraten. Mittlerweile hat sich Honig mit der heilenden Wirkung jedoch auch im Massagebereich etabliert.

Anwendung der Honigmassage

Bei der Massage wird der Honig auf gleichmäßig die zu massierenden Körperstellen verteilt. Durch Klopfen, Kneten und Zupfen wird massiert. Der Masseur versucht durch spezielle Griffe und Knettechniken die Reflexzonen zu aktivieren. Dadurch werden die Organe, die mit den Reflexzonen verbunden sind, angeregt. Der Honig wird so von der Haut aufgenommen und kann auch in tiefere Hautschichten gelangen. Die Hautporen öffnen sich, die Durchblutung wird angeregt und der Stoffwechsel aktiviert. Die heilsamen Inhaltsstoffe des Honigs werden so vom Körper aufgesaugt. So wird auch das Immunsystem gestärkt. Gerne wird die Honigmassage deswegen auch vorbeugend angewandt.

Der Honig kann nach einiger Zeit kleine Klümpchen bilden. Talg und Hautschuppen bleiben am Honig hängen. Der Entschlackungsprozess hat eingesetzt. Als Massagehonig verwendet man am besten Bio Waldhonig.

Insgesamt dauert eine Honigmassage zwischen 45 und 60 Minuten. Nach dem Massieren, wird der Honig abgewaschen und die Honigreste entfernt. Damit die Haut nicht austrocknet, wird sie mit Öl eingerieben. Wichtig ist, dass die Person nach der Massage innerhalb der nächsten 24 Stunden mindestens 2 Liter Wasser trinkt, um den Entschlackungsprozess aufrecht zu erhalten und das Gewebe beim Abtransportieren von Talg und Schmutz zu unterstützen. Wie schon erwähnt, sollte die Massage nur von einem ausgebildeten Masseur angewandt werden.